Die DSL Flatrate
Das mittlerweile am weitesten verbreitete DSL-Tarifmodell ist die DSL-Flatrate. Bei einer Flatrate bezahlen sie einen festgelegten Grundpreis, und können dann so viel im Internet surfen, wie sie wollen. In den meisten Fällen – gerade, wenn sie das Internet viel nutzen – ist eine Flatrate die günstigste Variante. Zudem haben sie damit einen sehr guten Überblick über ihre Kosten und erleben keine bösen Überraschungen mit Eingang der Rechnung. Je nach ihren persönlichen Bedürfnissen, finden sie bei so gut wie jedem Anbieter zudem Flatrates für DSL in den von ihnen gewünschten Geschwindigkeiten und Preiskategorien. Die Preise sind in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken, so dass man deutschlandweit schon zu sehr moderaten Konditionen verhältnismäßig schnelle DSL-Flatrates bekommen kann.
Anbieter von DSL Flatrates gibt es mittlerweile viele, so dass viele Verbraucher es schwierig finden, den Überblick zu behalten. Doch diese Anbietervielfalt hat natürlich auch einen großen Vorteil, nämlich den Konkurrenzkampf um die Kunden, welcher sich natürlich auch sehr positiv auf die Preise ausgewirkt hat und auch weiterhin wird. Somit gibt es für jeden, der sich dafür interessiert, günstige DSL Flatrates zur Auswahl, und zwar sowohl für Einsteiger als auch für Profis.
Kombiflatrate
Eine weitere Möglichkeit ist die Kombiflatrate. Hier wird die eben angesprochene günstige DSL Flatrate mit einer Telefonflatrate kombiniert. Dies spart erstens die Anschlussgebühren für einen der beiden Anschlüsse, und ist zweitens in den meisten Fällen auch die mit Abstand günstigste Variante für durchschnittliche Haushalte. Allerdings muss hier dazugesagt werden, dass sich die Telefonflatrate meist nur auf bestimmte Netze bezieht. Auch bei Empfang über Kabelanschluss gibt es eine große Auswahl an Tarifen. Als Triple-Play (DSL-Anschluss, Telefon und Fernsehen) zusammengefasst, findet man hier diverse Komplettangebote. Der große Vorteil ist dann, dass man ohne merklichen Qualitätsverlust alle drei Leitungen zur gleichen Zeit nutzen kann.
DSL-By-Call (Minutenpaket/Volumenpaket)
Falls sie das Internet nur sehr selten und unregelmäßig nutzen, dürfte ein DSL-By-Call-Tarif der bevorzugte Tarif sein. Denn hier zahlen sie keine Grundgebühr, sondern wirklich nur dann, wenn sie auch online sind. In den meisten Fällen wird hier nach Minuten abgerechnet, das heißt sie kaufen entweder ein bestimmtes Minutenpaket, oder bezahlen jede Online-Minute einzeln.
Statt nach Minuten, können sie auch nach Volumen zahlen. Das bedeutet, dass sich die Höhe ihrer Rechnung nach der Menge der Megabytes, die sie herunterladen, zusammensetzt. Auch hier sind Pakete mit einem bestimmten Datenvolumen am weitesten verbreitet. Man zahlt einen festen Betrag, kann ein bestimmtes Volumen ausschöpfen und zahlt alles, was darüber hinausgeht, dann einzeln. Jedoch lohnt es sich auch hier nur, wenn man wirklich wenig Zeit im Internet verbringt. Voraussetzung für DSL-By-Call – sowohl bei Volumen- als auch bei Minutenpaketen - sind ein ISDN- oder Analogmodem und ein Telekom-Festnetzanschluss.